Mein Mandat als Ratsherr verstehe ich bis heute als den Auftrag der Wählerinnen und Wähler, das Wort zu erheben und notwendige Veränderungen zu fordern. Nur im Amt als Bürgermeister werde ich die entsprechenden Prioritäten im Rathaus setzen könne.
Zitate aus neun Jahren Mitgliedschaft im Rat der Stadt Walsrode:
Walsroder Zeitung 16.03.2019
"“In erster Linie geht es darum, herauszufinden, wie sich die Lage vor Ort eigentlich darstellt”, sagt SPD-Ratsherr Jörg Schoechert, der den Antrag maßgeblich formuliert hat. Hauptstoßrichtung ist dabei nicht nur die Überprüfung, ob hinreichend kostengünstiger Wohnraum zur Verfügung steht, sondern der SPD geht es auch um ein anderes Problem: In Zeiten des demografischen Wandels haben es Senioren offenbar schwer, geeigneten Wohnraum zu finden. Gleiches gelte für Menschen mit Handicap, “oder auch für Mütter mit Kinderwagen”, wie Schoechert erläutert." (Erstellung eines Wohnraumversorgungskonzepts für die Stadt Walsrode)
"“Barrierefreies Wohnen können sich in Walsrode nur wohlhabende Menschen leisten”, sagt Schoechert und verweist auf eine eigene stichprobenartige Abfrage bezüglich Mietkosten und Zahl von barrierefreien Wohnungen vor Ort. So verfüge Walsrode zwar durchaus in Wohnvierteln wie am Dürerring oder im Musikerviertel über bezahlbare Wohnungen - allerdings seien sie fast durchweg nicht barrierefrei. “Dort gibt es keine Aufzüge in den Blocks”, sagt Schoechert. Für Menschen, die altersbedingt von Einschränkungen betroffen sind, bliebe dort am Ende häufig nur noch die Wahl zwischen Pest und Cholera. In diesem Fall: Entweder die Wohnung zu behalten, aber kaum noch verlassen zu können - oder aber in eine andere Bleibe umzuziehen.""
"„Doch wohin umziehen? Die wenigen vorhandenen barrierefreien Angebote seien teuer und stark nachgefragt, erklärt der SPD-Ratsherr. “In Walsrode entsteht ein Neubaugebiet nach dem anderen”, sagt Schoechert, und dass sich dort junge Familien niederlassen können, findet auch er prima. Aber auf barrierefreie Wohnformen oder auch auf kostengünstige Mietangebote habe die Stadt aus seiner Sicht zuletzt zu wenig Wert gelegt. “Dabei könnte man in den Verträgen mit Erschließungsgesellschaften durchaus einbauen, dass ein gewisser Anteil der neu entstehenden Wohnungen auch für sozial Schwächere zu bezahlen oder eben barrierefrei ist”, findet Schoechert.“"
Walsroder Zeitung 21.03.2019
"“Die Renten reichen bei vielen vielleicht ganz gut zum Leben, aber barrierefreien Wohnraum können sie kaum bezahlen”, sagte SPD-Ratsherr Jörg Schoechert, der den Antrag seiner Fraktion begründete. Derzeit würden für barrierefreie Wohnungen “horrende Preise” aufgerufen, sagte er, “dabei brauchen wir bezahlbaren Wohnraum, der auch die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht.”"
Walsroder Zeitung 26.01.2021
"“Ja, es wird viel gebaut”, kommentierte Jörg Schoechert für die SPD die Situation, “aber können sich das die Senioren auch leisten?”"
"„Mittlerweile gibt es so gut wie keine Sozialwohnungen mehr in der Kommune, und das Wohnraumversorgungskonzept zeigt auch, das rund 70 Prozent der Gebäudestruktur vor allem im Mehrfamilienbereich aus den Jahren bis 1970 stammen. “Einige sind in katastrophalem Zustand”, konstatierte Schoechert, Spöring hielt dagegen, dass einige Eigentümer vor allem in Bereichen wie am Dürrerring zuletzt viel Geld in ihre Bestandsimmobilien investiert hätten.“"
"„Für Schoechert und die SPD ist mit dem nun vorgelegten Konzept aber der Drops noch nicht gelutscht. “Uns geht es um bezahlbaren Wohnraum”, sagte er, “das werden wir im Auge behalten.”“
Walsroder Zeitung 12.12.2020
"„Ziel der SPD sei es, “eine Wohnungsbaugenossenschaft zu initiieren”, sagt Schoechert.“"
Walsroder Zeitung 10.03.2022
"“In unserem Wahlprogramm steht seit 2016, dass wir auf bezahlbaren Wohnraum achten wollen und andere Wohnformen unterstützen möchten”, erklärt der SPD-Ratsherr. Was Schoechert jedoch wahrnimmt, ist, “dass immer mehr Wohnungen entstehen, die sich Menschen mit geringerem Einkommen oder kleinerer Rente gar nicht leisten können”. Bedarfsgerecht, barrierefrei, bezahlbar - so solle zumindest ein Teil der Wohnungen sein, die aktuell an vielen Stellen aus dem Walsroder Boden gestampft werden. Doch das bleibt aktuell nur betongraue Theorie."
Walsroder Zeitung 18.03.2022
"„Schoechert selbst sieht die entstehenden Wohnungen nicht als bedarfsgerecht an, weil der Mietzins für viele Menschen nicht bezahlbar sei.“"
Walsroder Zeitung 19.12.2022
"„Ratsherr Jörg Schoechert (SPD) bezeichnete es als gut, richtig und wichtig, Bauland in den Orten zu entwickeln. Einschränkung: “Das Ganze muss einen guten Preis haben.”“
Walsroder Zeitung 21.12.2022
"„SPD-Ratsherr Jörg Schoechert erklärte noch einmal, warum die SPD in diesem Bereich Handlungsbedarf sieht. Es gehe darum, bezahlbaren und altersgerechten Wohnraum zu schaffen, das scheitere seit vielen Jahren jedoch an zwei Punkten. “Erstens entscheidet das der Investor”, so Schoechert, und zweitens seien Planungen von Bauprojekten, die in den Stadtrat kämen, meist so weit fortgeschritten, dass es für eine Berücksichtigung solcher Wohnmöglichkeiten schlichtweg zu spät sei. “Wir überlassen es dem Investor”, so Schoechert, “aber es geht darum, das Heft des Handelns in die Hand zu bekommen.”“
Walsroder Zeitung 13.02.2024
"„Der Fraktionssprecher sieht dabei aber nicht nur die Stadt, sondern auch die KSK selbst in der Pflicht. “Wenn die KSK das kleine Sparbuch von Oma und Opa hat, dann kann sie ruhig auch für Oma und Opa Wohnraum schaffen”, bringt er es auf einen Nenner.“
„Untergenutzter Wohnraum ist da ein Schlagwort, das Schoechert nennt und meint, dass es Häuser gibt, die etwa nach Auszug der Kinder halb leer stehen. Ein Umzug der Bewohner - wenn sie das denn wollen - könnte Kapazitäten schaffen. Eine mögliche Lösung für die “Ausziehenden” seien dabei sogenannte Tiny-Häuser, also kleine freistehende Häuser auf kleinen Grundstücken - und dafür sollen “möglichst stadtnah” Flächen zur Verfügung gestellt werden, fordert die SPD. “Wir müssen uns da insgesamt Gedanken machen”, findet Schoechert, “jede Wohnform hat ihre Berechtigung.”“
Walsroder Zeitung 18.12.2024
"„Selbst uns Sozialdemokraten ist bewusst, dass das Geld für Investitionen nicht auf Bäumen wächst“, eine maßvolle Gewerbeentwicklung halte er deshalb auch zukünftig für sinnvoll, so Schoechert. Gleichzeitig fragte er, warum sich die Stadt nach wie vor nicht um die Schaffung von bezahlbaren Wohnraum kümmert – und dieses Feld der Daseinsfürsorge denen überlasse, die damit Geld verdienen wollen oder müssen. „Das Thema bezahlbares Wohnen ist das ungeliebte Stiefkind dieser Stadt“, sagte Schoechert, „es gehört eigentlich zur Familie, aber wir vernachlässigen es.“"