Bürgermeister Jörg Schoechert | Kandidat für Walsrode

Schoechert
Weil Haltung wichtig ist.

Sozial -Demokratisch - Offen

Haltung für soziale Themen - Haltung für unsere Demokratie - Offen für neue Wege

3 1/2 Jahre stellv. Bürgermeister der Stadt Walsrode, 10 Jahre Ratsmitglied,
36 Jahre Berufserfahrung in der öffentlichen Verwaltung -
Diplomverwaltungswirt (FH) und 60 Jahre Lebenserfahrung

Jörg Schoechert

"Meine Aufgabe ist es nicht, anderen das objektiv Beste zu geben, sondern das Meine so rein und 

aufrichtig wie möglich."  Hermann Hesse

Haltung

Haltung bedeutet für mich, meine Meinung auch gegen Widerstände zu vertreten. Und wenn eine Sache gut für diese Stadt ist und dazu noch umsetzbar erscheint, dann bin ich hartnäckig und suche Wege, das Vorhaben zu verwirklichen.

Sozial

Ich bin Sozialdemokrat! Auch wenn ich nicht immer einer Meinung mit meiner Partei bin, stehe ich zur Sozialdemokratie, die in ihrer Geschichte selbst in dunkelsten Zeiten Haltung bewahrt hat. Mein innerer Kompass zeigt Richtung S (oziales).

Unabhängiger Einzelkandidat

Ohne Unterstützung durch eine Partei und 

daher nur den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Walsrode verpflichtet.

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Demokratisch

Das erste Mal in meinem Leben habe ich Angst um unsere Demokratie. Die Demonstrationen und Veranstaltungen für Demokratie geben mir Kraft und ich bin bereit, für unsere Demokratie zu kämpfen.

Offen

Offen für gute Ideen, offen für alle Menschen und offen für eine Zusammenarbeit mit demokratischen Parteien. Ich sehe es als meine Aufgabe an, aus der Stadt Walsrode eine Stadt zu machen, in der alle Menschen gut zusammen leben können.

Wohnen

Nicht das Leben muss zum Wohnraum - der Wohnraum muss zum Leben passen!

Wohnen ist ein hochpolitisches Thema, das die soziale Gerechtigkeit, die Wirtschaft und die Zukunftsfähigkeit der Stadt Walsrode berührt und eine Kombination aus Neubau, Förderung und Umdenken erfordert.

Der Demografische Wandel wurde verpennt! Die Zunahme von Single-Haushalten (41 %) trifft auf einen Wohnungsbestand, der oft zu groß und zu teuer ist.

Daher muss das Thema „Wohnen“ zukünftig eine größere Bedeutung in der Stadtverwaltung erfahren. Seit Jahren werden in Walsrode einzig Neubaugebiete ausgewiesen und unbezahlbare Wohnungen gebaut. Es gibt keinen geförderten Wohnraum mit günstigeren Mieten. Ein gemeinwohlorientierter Investor ist nicht in Sicht. Jede Art von Wohnraum hat seine Berechtigung, aber wir dürfen die Menschen mit dem kleinen Geldbeutel nicht vergessen. Zudem müssen wir kreativer werden. Die Stichworte, die hier zu nennen sind: Generationsübergreifendes Wohnen, Wohnprojekte, Tiny-Häuser, serielles Bauen, Barrierefreiheit, Quartiersentwicklung, altengerechtes Wohnen, bezahlbarer Wohnraum für alle, auch Auszubildende, Rentner und Alleinerziehende. Häufig scheitern Wohnprojekte an bürokratischen Hürden. Ich sehe es als eine Aufgabe der Stadt an, hierbei unterstützend zur Seite zu stehen. Das ist übrigens nicht nur ein Thema für das Stadtgebiet. Auch auf den Dörfern wird altengerechter Wohnraum dringend benötigt.

Ich fordere die konsequente Umsetzung der Handlungsempfehlungen des vom Rat der Stadt Walsrode beschlossenen Wohnraumversorgungskonzepts.

https://www.stadt-walsrode.de/media/custom/2868_3738_1.PDF?1757057042 

Investitionen

Die in den vergangenen Jahren beschlossenen Investitionen müssen umgesetzt werden. Vornehmlich die Bauvorhaben werden die Stadtverwaltung arbeitsmäßig zu großen Teilen auslasten und hohe finanzielle Mittel erfordern. Beispielhaft seien hier die Sanierung von Schulen, der Bau von Kitas, die Sanierung des DGH Bomlitz und der Bau von Feuerwehrgerätehäusern genannt. Dazu kommen noch Tiefbaumaßnahmen, um unserer Straßen in einem vernünftigen Zustand zu erhalten. 

Wie bisher müssen wir, wenn möglich, auf Fördermittel zurückgreifen. Mittel aus der Städtebauförderung, LEADER-Mittel und Dorferneuerungsprogramme geben uns häufig erst die Möglichkeit zur Investition. Das Wissen um die Beantragung von Fördermitteln ist da und es darf nicht verloren gehen.

Zukünftig werden der Stadt Walsrode und den betroffenen Ortschaften auch Beteiligungen am wirtschaftlichen Überschuss von Windenergie- und Photovoltaikanlagen zufließen. Die Stadt Walsrode kann dieses Geld für Naturschutz, soziale und kulturelle Projekte, Bildung oder die Verbesserung der öffentlichen Daseinsvorsorge nutzen.

Regional gibt es dazu schon viele Ideen: Radwege, Gemeinschaftsplätze, PV-Anlagen auf städtischen Gebäuden, Ladesäulen u.s.w..

https://www.niedersachsen.de/energie/beteiligung/beteiligungsgesetz-wie-kommunen-und-bevolkerung-profitieren-234787.html

Gewerbeansiedlung

Man kann die Blumen nur gießen, wenn die Gießkanne gefüllt ist.
 

Wir benötigen eine maßvolle Gewerbeansiedlung, die den Schutz unserer Natur im Auge behält, bestenfalls nachhaltig ist und trotzdem Einahmen für Investitionen erbringt. Das vornehmliche Ziel muss die Ansiedlung von mittelständischen Unternehmen sein, die nicht nur Arbeitsplätze im Niederiglohnsektor schaffen. Das Geld für Investitionen muss irgendwo her kommen. Aber mit dem Bau von Mega-Hallen muss jetzt Schluss sein!

Eines sollten wir jedoch bedenken: Auch soziale Einrichtungen schaffen Arbeitsplätze, indem sie direkt Angestellte wie z.B. Erzieher:innen, Sozialarbeiter:innen und Fachkräfte für Pflege, Bildung und Beratung benötigen. Darüber hinaus fördern sie indirekt Arbeitsplätze, indem sie Menschen unterstützen, am Arbeitsleben teilzuhaben. Sie sind unverzichtbar für die Gesellschaft, da sie soziale Teilhabe ermöglichen, Bildung sichern und eine wichtige Rolle in der Bewältigung demografischer und gesellschaftlicher Herausforderungen spielen.

Auch wenn die soziale Einrichtung selbst nicht gewerblich tätig ist, kann die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung, die durch soziale Einrichtungen angekurbelt wird, zu höheren Einnahmen aus der Gewerbesteuer für die Kommune führen.

Daseinsvorsorge

Daseinsvorsorge ist die kommunale Aufgabe, die Bürgerinnen und Bürger mit Gütern und Dienstleistungen zu versorgen, die für ein menschenwürdiges Leben unerlässlich sind, wie Wasser, Energie, Bildung, Gesundheit und Verkehr. Diese Themen müssen wir weiterhin im Blick behalten.

Die Ansiedlung von Ärztinnen und Ärzten muss durch kluge Anreize befördert werden. Dabei sollte die Nachnutzung des Krankenhausaltstandortes mit in Betracht gezogen werden. Die psychiatrische Versorgung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen sollte ortsnah sichergestellt werden.

Die städtischen Schulen müssen für unsere Kinder in einen guten Zustand versetzt werden. Es müssen ausreichend Kita- und Krippenplätze vorhanden sein. Unsere Straßen müssen saniert bzw. neu gebaut werden. 

Es müssen öffentliche Sporteinrichtungen vorhanden sein, die von allen Einwohnerinnen und Einwohnern genutzt werden können. Wie wichtig Sport für unsere Kinder und Jugendlichen ist, muss man mir nicht erklären. Sport war für mich seit frühester Kindheit ein sehr wichtiger Bestandteil meines Lebens. Es musste aber immer ein Ball mit im Spiel sein.

Attraktivität

Wir müssen die Attraktivität der Stadt Walsrode für jung und alt erhöhen. Das nützt uns allen!

Inhabergeführte Geschäfte stärken die lokale Wirtschaft, schaffen persönliche Einkaufserlebnisse und tragen maßgeblich zur Vielfalt und Lebendigkeit unserer Stadt bei.

Das Studio 78 ist abgebrannt. Die Jugend und alle Junggebliebenen haben keinen Ort mehr, um die Hüften schwungvoll in Bewegung zu bringen.

Die Aufenthaltsqualität in Walsrode hat durchaus Potential zur Steigerung. Eine kleine Fußgängerzone wäre schön, oder?

Walsrode sollte eine fahrradfreundliche Stadt werden, in der sich Fahrradfahrer sicher fühlen. 

Autofahrer meiden die Stadt ebenfalls, weil sie befürchten, im Stau zu stehen. Wir müssen beim Thema "Umgehungsstraße" dranbleiben.

https://bvwp-projekte.de/strasse/B209-G20-NI/B209-G20-NI.html

Außerdem sollten wir unser Image ein wenig aufpeppen. Es wenig moderner wäre gut!

Bundesverkehrswegeplan 2030

Projektinfo

  • B209-G20-NI
  • B 209 OU Walsrode

Ehrenamt

Ohne Ehrenamt geht gar nichts!

Wir dürfen das Ehrenamt aber auch nicht überfordern. Schöne Gruß- und Dankesworte reichen nicht aus, wenn diesen Worten keine Unterstützung folgt.

Wir müssen alle ehrenamtlich Tätigen in ihrem Tun stärken und fest an ihrer Seite stehen. 

Unsere freiwilligen Feuerwehren nehmen hier eine besondere Rolle ein. Sie bilden das Rückgrat des Brandschutzes und der Notfallversorgung und ohne sie kann die Sicherheit in unserer Stadt nicht gewährleistet werden.

Aber auch die Ehrenamtlichen in den Schützenvereinen, Sportvereinen, Hilfsdiensten und anderen Vereinen leisten einen unverzichtbaren Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt, zur sozialen Unterstützung und zur Förderung von Gemeinschaft, Gesundheit und Tradition.

 

 

Dorf

Dorf musste ich erst lernen, weil ich es von zuhause aus nicht kannte. Aber jetzt will ich Dorf nicht mehr missen.

Wir feiern zusammen, wir lachen zusammen und wir weinen zusammen. Wir helfen einander. Wir sind nicht allein.

Dorf funktioniert aber nur dann, wenn es Orte der Begegnung gibt und Menschen sich bei der Feuerwehr, im Schützenverein, im Sportverein oder einem Dorfverein engagieren. Jede Veranstaltung und jedes Treffen bringt uns zusammen, lässt uns miteinander reden und die Welt des Gegenüber besser verstehen.

Dörfer sind gewachsene Wohnprojekte, in denen ganz unterschiedliche Menschen generationsübergreifend zusammen leben und regelmäßig an Orten der Begegnung zusammenkommen.

Dorf ist einfach herrlich! 🥰 

 

 

 

Demenz

Zum Abschluss ein sehr spezielles Thema, welches mich seit Jahren umtreibt.

Die Formen von Demenz sind vielfältig und die Auswirkungen auf die Betroffenen sehr unterschiedlich. Zumeist findet Pflege und Betreuung dieser Menschen im häuslichen Umfeld statt. Die psychischen wie auch körperlichen Belastungen sind für die pflegenden Angehörigen immens.

Übersteigt aber die Belastung die Grenzen der Angehörigen, so leiden nicht nur Sie, sondern auch das Familienmitglied mit Demenz. Eine auf die Pflege von Demenzkranken spezialisierte Pflegeeinrichtung kann den Betroffenen eventuell besser helfen als das häusliche Wohnumfeld, in dem es zu Überforderungen der Pflegenden kommt. 

Eine teilweise Nachnutzung des Walsroder Krankenhauses als spezielle Pflege- und Wohneinrichtung für Menschen mit einer demenziellen Erkrankung kann hier zu einer Entlastung führen. Die Stadt Walsrode hat auf Initiative der SPD-Fraktion hin, eine diesbezügliche Vereinbarung mit dem Heidekreis.Klinikum geschlossen. Diese Vereinbarung muss eingehalten werden. Dafür werde ich mich einsetzen!

„Eine demenzfreundliche Versorgung ist am besten umsetzbar, wenn die Bewohner und Bewohnerinnen in kleinen Gruppen mit festen Pflegekräften leben. Sie sind also in ein soziales Gefüge eingebunden. Innerhalb der Gemeinschaft packen die Heimbewohner entsprechend ihren Möglichkeiten beispielsweise beim Kochen oder Waschen mit an, sofern sie das wünschen. Auch die Raumgestaltung ist besonders: Um einen zentralen Wohn-, Ess- und Kochbereich für alle gruppieren sich meist die Zimmer der Bewohnerinnen und Bewohner. Wohnlichkeit wird großgeschrieben.“ (https://www.wegweiser-demenz.de/wwd/alltag-und-pflege/wohnen/andere-wohnformen)

Dieses Thema wird mit mir, wie in der Stadt Arnsberg, zum Chef-Thema!

https://www.arnsberg.de/gemeinschaft-nachhaltigkeit/zukunft-alter/projekte/lern-werkstadt-demenz/arnsberger-netzwerk-demenz

Darf ich vorstellen, das ist STROMI. Mein vollelektrischer Begleiter im anstehenden Wahlwettstreit. STROMI ist nicht sehr schnell und wir entschuldigen uns schon jetzt für jede von uns verursachte Verkehrsberuhigung. Wenn wir beide unterwegs sind, dürft Ihr mich gerne ansprechen und mir Fragen zu meiner Kandidatur stellen.
 

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